
Hasta volvernos a encontrar – Warum Abschied nicht überall gleich klingt:
Als ich „Wir seh’n uns wieder, Irgendwann“ geschrieben habe, war da vor allem Stille.
Schwere.
Und diese Leere, die bleibt, wenn ein Mensch fehlt.
Doch während ich an der spanischen Version gearbeitet habe, ist mir etwas bewusst geworden:
Abschied klingt nicht überall auf der Welt gleich.
In vielen lateinamerikanischen Kulturen wird Trauer anders gelebt.
Nicht nur still. Nicht nur in Schwarz.
Sondern mit Musik, mit Licht, mit Dankbarkeit für das gelebte Leben.
Und genau daraus ist „Hasta volvernos a encontrar“ entstanden.
Abschied darf auch Wärme tragen
Ich wollte keinen traurigen Remix machen.
Ich wollte eine andere Perspektive zeigen.
Die gleiche Botschaft.
Aber in einem anderen Licht.
Warme Rhythmen.
Sonnige Klangfarben.
Eine Energie, die nicht verdrängt – sondern trägt.
Denn Hoffnung darf klingen.
Und Erinnerung darf leben.
Die Gewissheit, die tief in uns liegt
Eine meiner liebsten Zeilen in der spanischen Version lautet:
Lo sé muy dentro de mí
Que estás bien ahora
Dondequiera que estés.
Ich weiß es tief in mir.
Dass es dir gut geht.
Wo immer du auch bist.
Das ist kein lauter Gedanke.
Das ist ein stilles Vertrauen.
Und genau dieses Gefühl wollte ich musikalisch transportieren.
Mehr als nur eine Übersetzung
„Hasta volvernos a encontrar“ ist keine bloße Übersetzung.
Es ist eine neue Interpretation.
Eine Version, die sagt:
Abschied kann schmerzen.
Aber er kann auch Licht tragen.
Er kann ein Versprechen sein.
Nicht „Leb wohl“.
Sondern:
Hasta volvernos a encontrar.
Bis wir uns wiedersehen.
Hasta volvernos a encontrar – Warum ich diesen Song veröffentliche
Weil Musik verbinden kann.
Über Sprachen hinweg.
Über Kulturen hinweg.
Über Grenzen hinweg.
Und vielleicht berührt diese Version jemanden auf eine andere Art.
Vielleicht schenkt sie genau dort Hoffnung, wo Stille nicht reicht.
Wenn du dir den Song anhörst, hör ihn nicht nur mit dem Kopf.
Sondern mit dem Herzen.
Vielleicht spürst du dann, was ich beim Schreiben gespürt habe:
Dass Abschied nicht das Ende ist.
Sondern manchmal der Anfang einer anderen Form von Nähe.
